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Braunschweig - Schloß Richmond



Das Schloß Richmond wurde 1768/69 im spätbarocken Stil für die englische Prinzessin Augusta, Gemahlin von Herzog Karl Wilhelm Ferdinand, vom Hofbaumeister Carl Christoph Ferdinand erbaut. Der Name erinnert an das heimatliche Schloß der Prinzessin, Richmond bei London. Der Grundriß des zurückgesetzten, zwischen Oker und Wolfenbütteler Straße liegenden Schlosses ist aus einem über Eck gestellten Quadrat entwickelt. Die einzigen baulichen Veränderungen stammen von Christian Gottlieb Langwagen (seit 1782 Hof- und Kammerbaumeister): die Laternen und die Gallerie. Gleichzeitig mit dem Schloß wurde der Richmond-Park im klassisch- englischen Stil angelegt. Bis 1918 lebten Mitglieder der herzoglichen Familie in dem kleinen Schlößchen. Mit dem Erwerb des Schlosses durch die Stadt Braunschweig 1935 war die Bedingung verbunden, daß Schloß sowie den Park niemals baulich zu verändern. Leider haben die Nationalsozialisten diese Bedingung mißachtet. Sie machten das Gebäude zum Parteiquartier und überstrichen ohne Rücksicht historische Wandmalerein. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Schloß restauriert und 1956 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es wurde seither zu repräsentativen Zwecken genutzt.









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